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Medikamentöse Therapie des M. Parkinson

von Prof. Dr. Lars Timmermann,
Neurologie, Uniklinik Köln
Dies ist ein aktualisierter Auszug aus dem Buch: „M. Parkinson: Leben mit einer Krankheit“, Clarigo Verlag
Erhältlich über die Deutsche Parkinson-Vereinigung Stand 04/2013
Anschrift des Verfassers: Univ.-Prof. Dr. med. habil.Lars Timmermann
Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Neurologie Sprecher Kölner Parkinson Netzwerk Leiter AG Bewegungsstörungen und Tiefe Hirnstimulation
Leiter der Klinischen Forschergruppe 219 (DFG) Klinik und Poliklinik für Neurologie Universitätsklinikum Köln
Kerpener Str. 62, 50924 Köln

1. Behandlungsziel und –zeitpunkt

Die Parkinson-Krankheit ist eine Erkrankung des Nervensystems bei der eine Reihe von unterschiedlichen Nervenzellen im Gehirn schneller sterben als beim normalen Altern. Eine wesentliche Gruppe von Nervenzellen, die dabei zugrunde gehen, sind Zellen in einer Hirnregion, die wir als Substantia nigra bezeichnen und deren Aufgabe ist, den Botenstoff Dopamin herzustellen. Damit fehlt dieser Botenstoff bei Patienten mit M. Parkinson bereits im Frühstadium der Erkrankung. Der Verlust von weiteren dopamin-produzierenden Zellen im weiteren Verlauf der Erkrankung kann bedauerlicherweise den Mangel an Dopamin noch weiter verstärken. Normalerweise wird Dopamin von den herstellenden Nervenzellen wohldosiert und in einer gleichmäßigen Menge an die Empfängerzellen in einer anderen Hirnregion, dem Striatum weitergegeben. Daher verfolgt die moderne Therapie des M. Parkinson im Wesentlichen zwei Ziele:

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