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Nicht-medikamentöse Therapie

Diätische Maßnahmen

Parkinson-Patienten, die eine L-Dopa-Therapie erhalten, sollten die Medikation zeitversetzt zu ihren Mahlzeiten einnehmen, d.h. eine halbe Stunde vor oder eine Stunde nach dem Essen. Dies hat folgenden Grund:

Nahrung enthält fast immer Eiweiß, das im Verdauungstrakt in seine Bestandteile, die Aminosäuren, aufgespalten wird. L-Dopa ist selbst eine Aminosäure, die mit anderen, ähnlich strukturierten Aminosäuren um ein Transport-Enzym, einen so genannten Carrier, konkurriert. Dieser Carrier schleust die Aminosäuren aus dem Darmtrakt in die Blutbahn und von dort in die Nervenzelle. Solche Carrier sind nur in einer begrenzten Menge vorhanden. Ist die aufgenommene Nahrung sehr eiweißreich, enthält also viele Aminosäuren, können diese Aminosäuren L-Dopa vom Carrier verdrängen. Die L-Dopa-Menge, die ins Gehirn gelangt, ist dann vermindert und die Wirksamkeit der L-Dopa-Gabe abgeschwächt.

Für alle anderen Medikamentengruppen...


 

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